Details



DETAILS ZUR MELDUNG

Projekt Natick - Microsoft holt Server nach zwei Jahren aus dem Meer

Veröffentlicht am: 19.10.2020


Projekt Natick - Microsoft holt Server nach zwei Jahren aus dem Meer

Insgesamt 864 Server mit über 27 Petabyte Speicherkapazität hatte Microsoft in knapp 35 Metern Tiefe im Rahmen des Project Natick in einer geschlossenen Metall-Zylinder vor den schottischen Orkney-Inseln versenkt. Nun wurde der Zylinder nach zwei Jahren wieder geborgen.

Ausfallrate deutlich niedriger als an Land
Für Microsoft war das Projekt ein voller Erfolg. Der Vorteil der Unterwasser-Serverkapsel im Vergleich zum klassischen Rechenzentrum ist unter anderem die konstante, niedrige Temperatur, die geringe Luftfeuchtigkeit und so die geringere Korrosion der Bauteile. Die Kapsel war mit Stickstoff gefüllt.
Die Wartung der Server war dadurch jedoch nicht möglich. Hardware-Ausfälle konnten bei den Servern im Meer nicht behoben werden. Allerdings erwies sich die Ausfallrate bei den Unterwasser-Servern als deutlich niedriger als an Land. Sie betrug laut Microsoft lediglich ein Achtel der sonst üblichen Ausfallrate.

Weitere Unterwasser-Rechenzentren
Aufgrund der positiven Erfahrungen mit Project Natick will Microsoft zukünftig noch mehr Unterwasser-Rechenzentren errichten und miteinander vernetzen. Zukünftig sollen dort dann Azure-Produkte gehostet und angeboten werden.

 

zurück